Harz – Beinwellseife mit Weihrauch

Diese Seife hat eine Vielzahl von besonderen Eigenschaften. Sie wirkt antibakteriell, antiviral, belebend, desinfizierend, durchblutungsfördernd, wundheilend und wärmend.

Beinwell ist eine krautige, sommergrüne Pflanze und gehört zu den Raublattgewächsen. Ihre Blätter sind lanzettförmig und haben eine feine Behaarung mit kräftigen Blattadermustern.

Während seiner Blütezeit von Mai bis Oktober trägt Beinwell zudem ziervolle Glockenblüten, die von weiß, gelb, rosa bis hin zu blau-violett erstrahlen können.

Zu finden ist Beinwell vor allem an feuchten und nährstoffreichen Orten mit sonniger bis halbschattiger Lage.

Nicht nur Culpeper, auch Hildegard von Bingen und Paracelsus verwendeten Beinwell zur Heilung von Knochenbrüchen, offenen Wunden und Geschwüren. Auch in der heutigen Zeit setzt man Beinwell bevorzugt bei Verletzungen, also Traumata, Entzündungen sowie Muskel- und Gelenkschmerzen ein.

Die Inhaltsstoffe vom Beinwell sind Allantoin, Cholin, Gerbstoffe, Kieselsäure, Schleimstoffe, (Rosmarinsäure), Asparagin, Harz, Gummi, Flavonoide, Tri-terpene, ätherisches Öl, Stigmasterol, Pyrrolizidinalkaloid

Ein besonderer Inhaltsstoffe ist Allantoin dieser regt unter anderem die Zellregeneration an und wird deshalb zur Wundheilung und als Hautpflege in vielen Kosmetika eingesetzt.

Pyrrolizidinalkaloide gelten allerdings inzwischen als bedenkliche Wirkstoffe. Deshalb wird geraten, auf die hochdosierte innerliche Anwendung ganz zu verzichten.

Föhrenharz ist ein rein natürliches Multitalent es wirkt bei Entzündungen, Rheuma, Gicht, Insektenstiche, Nagel- oder Sehnenverletzungen. Auch Patienten mit Neurodermitis oder Schuppenflechte können auf die Wunderwaffe bauen.

Weihrauch (Olibanum indicum) enthält Boswelliasäuren und ätherisches Öl. Die Inhaltsstoffe wirken, schmerzlindernd, entzündungshemmend, abschwellend und antibiotisch.

Das Harz des Weihrauch-Baumes (Boswellia) zählt zur Familie der Balsambaumgewächse (Burseraceae) und umfasst etwa 24 verschiedene Arten.

Zur Gewinnung werden Stämme und Äste wildwachsender Bäume angeschnitten. Der austretende weißliche Milchsaft trocknet an der Luft zu einer zähen Masse, die dann nach einigen Monaten eingesammelt wird. Die Ernte kann nur bis zum Blattaustrieb und zur Blüte erfolgen, danach müssen die Bäume geschont werden.

Weitere Zutaten: Olivenöl, Weihrauch Mazerat, Kokosöl, Rapsöl und Sonnenblumenöl

Ätherische Öle: Pfefferminze, Kiefer, Eukalyptus, Rosmarin

 

   

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