Schon unsere Urgroßeltern kannten die fiebersenkende und verdauungsfördernde Eigenschaften dieser Heilpflanze.

Andere Namen: Echter Gamander, Schafkraut

Pflanzenfamilie: Lippenblütler

Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Tannine

Verwendung: Magen-Darm Beschwerden, Reizmagen, Magen- und Gallenschwächen, Appetitlosigkeit, Verdauungsprobleme, Durchfall, Gicht, Rheuma, Kopfschmerzen, Husten, Reizhusten, Bronchitis, Verletzungen

Beschreibung: Der Edel Gamander ist ein kleiner Halbstrauch, seine Stängel sind im unterem Bereich verholzt. Die Blätter sind eiförmig und am Rand gezahnt. Die zarten Lippenblüten sind purpurrot und verströmen einen angenehmen Duft.

Bereits in der Antike war der Gamander als Heilpflanze bekannt. Er wirkt anregend entzündungshemmend, tonisierend, harntreibend und adstringierend.

Das blühende Wildkraut wird im Sommer für Heilzwecke gesammelt und getrocknet oder zu Tinkturen verarbeitet.

Die Pflanze ist reich an Transpirations-hemmenden ätherischen Ölen, somit passt das Wildkraut auch in ein Deo Rollon.

Er soll auch beim Abnehmen helfen, da das Kraut durch seine verdauungsfördernden und entwässernden Eigenschaften bei der Entschlackung des Körpers hilft. Äußerlich können Umschläge oder Heilbäder bei Wunden und Hautentzündungen helfen.

Der Gamander sollte nicht zu hoch dosiert und nie länger als 6 Wochen eingenommen werden. Es könnte sonst zu einer Leberbelastung kommen.

Bei Leberschwäche oder bei Einnahmen von schweren Medikamenten sollte man das Einverständnis des Hausarztes einholen.

Gewürzwein mit Edel Gamander

Der Gewürzwein stärkt die Verdauung.

Wermut kennt man schon wegen seiner appetit- und verdauungsanregenden Wirkung. Zusammen mit Edel Gamander und Beifuß verstärkt sich diese Wirkung.

10g Wermut

10g Edel Gamander

10g Beifuß

Geben Sie die Kräuter in eine Flasche und füllen Sie sie mit einem Liter Weißwein auf, dann für eine gute Woche stehen lassen, anschließend abseihen.

Vor jeder Mahlzeit ein Stamperl.